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die Havel, ein besonderer Fluß

Die Havel enspringt in Mecklenburg-Vorpommern, irgendwo bei Kratzeburg.
So genau weiß man es nicht, auch wenn es dort eine ‘offizielle Quelle’ gibt.
Ein großes Quellgebiet, mit vielen Seen und Mooren, liefert eigentlich das Wasser für den Fluß.

Von ihrem Quellgebiet aus könnte die Havel ganz schnell zur Ostsee fließen.
Macht sie aber nicht, denn ganz in der Nähe liegt die Wasserscheide zwischen Nordsee und Ostsee. So fließt die Havel ersteinmal Richtung Süden - nach Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt, um dann in die Elbe zu münden.

Auf ihrem Weg durchfliesst die Havel viele Seen, welche die Speicherung von großen Wassermengen erlauben.
Gefährliches Hochwasser ist deshalb selten und auch lange Trockenperioden, wie in diesem Sommer, lassen den Wasserstand kaum absinken.

An vielen Stellen ist der Fluß noch sehr naturnah und an den großen Seen hat man nicht das Gefühl eigentlich an der Havel zu sein.
Gerade an heißen Sommertagen gibt es am Ufer der Havel Abkühlung und die Sonnenuntergänge sind oft grandios.